Karate Do

Der Weg der leeren Hand

Karate bedeutet „leere, unbewaffnete Hand“. Vollständig heißt es: Karate Do. Do beinhaltet den philosophischen Grundsatz, dessen Ursprung auch in der Zen-Philosophie zu finden ist. Karate, betont die Verteidigung, nicht den Angriff. Wenn Karate ernsthaft betrieben wird, ist es eine harte körperliche und geistige Disziplin, die zur Ausgeglichenheit und vor allem zur Achtung gegenüber anderen Menschen und dem Leben allgemein verhilft.

Geschichte

Karate ist eine alte geheime Kampf- und Kriegskunst und bezeichnet eine ursprüngliche Selbstverteidigungsmethode, die sich unter chinesischen Einflüssen auf Okinawa entwickelte.
Erst 1922 wurde Karate in Japan der Öffentlichkeit vorgestellt: In Tokyo fand eine Veranstaltung statt, auf der Gichin Funakoshi (1870 – 1957) und andere Okinawa-Karateka ihre Kampfkunst zeigten. Das war der Beginn des heutigen Karate. 1939 etablierten sich die Karate-Stile. Erst Anfang der 50er Jahre begannen Wettkämpfe, die mit denen von heute vergleichbar sind.

Zu den wichtigen Karate-Stilen gehören Wado Ryu (Gründer: Hironori Ohtsuka), Shito Ryu (Gründer: Kenwa Mabuni), Goju Ryu (Gründer: Chojun Miyjagi) und Shotokan (Gründer: Gichin Funakoshi).

GAYSHA gehört der Stilrichtung Wado Ryu an.